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Albins Gegengambit D08

1.d4 d5 2.c4 e5 ?! (von Albin um 1890 in die Turnierpraxis eingefuehrt) 3.dxe5 d4 In frueherer Zeit wurde noch empfohlen, das Gambit wegen der Einengung durch 3...d4 abzulehnen. Die Annahme ist jedoch nach dem heitigen Stand der Theorie staerker. 4.Sf3 (Am besten.) Auf
[4.e3? ist eine huebsche Falle moeglich: Lb4+ 5.Ld2 dxe3 6.Lxb4 exf2+ 7.Ke2 fxg1=S+! Auf 8.Txg1 gewinnt Schwarz mit Lg4+ die Dame]
[4.e4 Sc6 5.f4 g5!? ein zweischneidiger Kampf beginnt]
[4.a3 Sc6 5.e3 a5 6.Sf3 Lc5 in etwa =]
4...Sc6 5.Sbd2
[5.g3! (Gilt heute nach einer Partie Gligoric-Ljubojevic, Portoroz 1975, als staerkster Aufbau, in dem Schwarz ohne ausreichendes Spiel fuer den Bauern blieb. Es folgte: Le6 6.Sbd2 Dd7 7.Lg2 f6?! besser
(7...Sge7 nebst Sg6)
8.exf6 Sxf6 9.O-O Lh3 10.Sb3 O-O-O 11.Lg5 und der Mehrbauer brachte Weiss nach umsichtiger Verteidigung den Sieg.]
5...Lg4
[5...f6 ist auch moeglich]
6.h3 Lxf3 7.Sxf3 Lb4+ 8.Ld2 De7! nebst 0-0-0. Nach Euwe mit gleichen Chancen.