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Budapester Gambit A52
1.d4 Sf6 2.c4
e5!? Die Eroeffnung kam durch die ungarischen
Meister Abonji, Barasz und Breyer zu ihrem Namen. Erfunden und erprobt ab 1917 bietet das Bauernopfer
dem Nachziehenden zwar einige Chancen, nach dem heutigen Stand bleibt jedoch weiterhin fraglich, ob diese
Chancen zu Ausgleich reichen. Will Schwarz den Bauern zurueckgewinnen, verliert er weitere Tempi, die
Weiss fuer einen Entwicklungsvorsprung nutzen sollte. 3.dxe5
Sg4 das Spiel der obigen Meister
[3...Se4 Beim Fajarowicz-Gambit verzichtet
Schwarz zugunsten eines fragwuerdigen Angriffs auf den sofortigen Rueckgewinn des Bauern. Vertreiben
laesst sich der Springer jedoch nicht. 4.f3?
(4.Dd5 f5 auch
das ist fuer Schwarz annehmbar zu spielen)
(4.Sf3 Sc6 5.Sc3
Lb4 6.Dd3 Sc5
7.Dc2 mit besserem Spiel fuer Weiss sollte
am einfachsten sein.)
4...Dh4+ 5.g3
Sxg3 6.hxg3 Dxh1]
4.f4? ist nicht richtig um den Bauern
zu decken.
[4.Lf4 Sc6
(4...g5 nebst Lg7 ist ebenfalls interessant)
5.Sf3 Lb4+
6.Sc3
(6.Sbd2 Auch dieser Zug von Bernstein sollte
Beachtung finden. z.B. De7 7.a3
Sgxe5 8.Sxe5 Sxe5
9.e3 Lxd2+ 10.Dxd2
d6 11.Le2 Sg6
12.Lg3 Sh4 13.Lxh4
Dxh4 14.Lf3 schwaecht
indirekt d6 und bindet Lc8. Auf Dxc4 bekommt Weiss mit Tc1 Angriff auf die 7. Reihe
6...De7 7.Dd5
Lxc3+ 8.bxc3 f6!
9.exf6 Sxf6 10.Dd2
d6 11.Sd4
[4.e4 wurde von Aljechin empfohlen Sxe5
(4...h5 ?, eine merkwuerdige Empfehlung
von Reti 5.Sf3? (5.Sc3
Sc6 6.Sh3 Sgxe5
7.Le2 d6) 5...Lc5 und
Reti sieht sich im Vorteil, doch zumindestens die komplizierten Verwicklungen nach 6.Lg5 beduerfen
tieferer Analyse)
5.f4 Sec6
6.a3 a5 7.Le3
Sa6 8.Ld3 Lc5 etwa
=]
4...Lc5! 5.Sh3
d6 6.exd6