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Koenigsgambit, angenommenes - Koenigsspringergambit 3...g5, C38.
1.e4 e5 2.f4
exf4 Das Koenigsgambit ist eine der aeltesten
Eroeffnungen und war im 19. Jahrhundert die meistgespielte Eroeffnung. Spaeter trat die als ueberscharf
geltende Eroeffnung in den Hintergrund. Tarrasch meinte sogar, das K. widerlegt zu haben. Da diese Eroeffnung
ueber viele Jahrzehnte gespielt und analysiert wurde, gibt es auch viele bekannte und weitverzweigte
Varianten. Ein durchschnittlicher Vereinsspieler schreckt vor dieser Vielfalt oft zurueck. Die Gefahr
durch fehlende Theoriekenntnisse bereits fruehzeitig in der Partie unterzugehen ist bei der K. fuer beide
Spieler gegeben, und so kann es keinem schaden wenigsten ein Paar der Abspiele zu kennen. 3.Sf3 im
angenommenem K. gilt das Koenigsspringergambit als wichtigstes Spiel und ist auch der meistgespielte
Zug in dieser Eroeffnung. g5 der
klassische Zug. Schwarz will die f-Linie geschlossen halten und den gewonnenen Bauern verteidigen. Die
Schwaeche des Koenigsfluegel wird in Kauf genommen. 4.Lc4
[4.h4 g4 5.Se5 das
"Kieseritzky-Gambit" kann hier noch gespielt werden, da das sofortige ...Dh4+ nicht droht.
(5.Sg5 das "Allgaier-Gambit" h6
6.Sxf7 Kxf7 Auch
wenn der schwarze Koenig gefaehrdet steht, sollte der Nachziehende - bei genauer Verteidigung - das bessere
Spiel bekommen. 7.Lc4+ (7.Dxg4 empfahl
Allgaier Sf6 8.Lc4+
d5! fuehrt jedoch nicht weiter, da Schwarz
seine Entwicklung nachholen und den Druck abschuetteln kann.) 7...d5
8.Lxd5+ Kg7 9.d4 (9.Lxb7
Lxb7 10.Dxg4+ wurde
auch versucht.) 9...f3 10.gxf3
Sf6 11.Sc3 Lb4
12.Lc4 gxf3 13.Tg1+
Sg4 14.Dxf3 Dxh4+ ~)
5...Le7
(5...De7 6.d4 d6
7.Sxg4 Dxe4+ 8.De2
Lf5 9.Lxf4)
(5...d5 6.d4 Sf6
7.Lxf4 Sxe4 8.Sd2
Sxd2 9.Dxd2 Le6
10.
(5...h5 6.Lc4 Th7
7.d4 d6 8.Sxf7
Txf7 9.Lxf7+ Kxf7
10.Lxf4)
(5...d6 6.Sxg4
Sf6 7.Sf2)
(5...Lg7 6.Sxg4
d5!)
(5...Sf6 6.Lc4 (6.Sxg4
Sxe4) (6.d4) 6...d5
7.exd5 Ld6
8.d4 (8.
6.Lc4 Lxh4+
7.Kf1 d5 8.Lxd5
Sh6 9.d4]
[4.Sc3 das "Quade-Gambit"]
[4.d4 das "Rosentreter-Gambit"]
4...Lg7
[4...g4 5.
(5.Se5? ist ein schwacher Zug, fuer den
es gleich mehrere Widerlegungen gibt. Dh4+ 6.Kf1
f3 das scharfe "Cochrane-Gambit" (6...Sc6 das
"Herzfeld-Gambit" 7.Sxf7 (7.Lxf7+ ist
noch schwaecher Ke7!) (7.d4 ist
auch nicht besser Sxe5 8.dxe5
Lc5) 7...Lc5
8.De2 g3!
9.Sxh8 Lf2
10.Dd1 Sf6
11.d4 d5 12.exd5
Lg4 13.Le2
Sxd4 und entscheidenen schwarzen Angriff.) (6...Sh6 das
"Silberschmidt-Gambit" z.B. 7.d4 f3
8.Lxh6 um die Deckung des Bauern f7 zu
beseitigen. (8.Lf4 ist vielleicht
besser) 8...Lxh6 9.gxf3 (9.Lxf7+
Kf8 und jetzt droht ...Le3, was Weiss
eine Figur kosten wird. z.B. 10.Dd3 d6) 9...d6
10.Sxg4 Lxg4
11.fxg4 Dh3+
12.Ke1 Sc6 und
Schwarz hat bessere Chancen) (6...Sf6 das
"Salvio-Gambit" z.B. 7.Lxf7+ Ke7
8.Lb3 d6 9.Sd3
Sh5! 10.De1
g3 11.Kg1
Lg7) 7.Sxf7
Sf6! 8.Sxh8
Sxe4 9.De2
fxg2+ 10.Kxg2
Dh3+ 11.Kg1
Lc5+!)
(5.d4 das "Ghulam -Kassim-Gambit" ist
wie das "Muzio- Gambit" ein spielbares Figurenopfer z.B. gxf3
6.Dxf3 d5! muss
kommen, sonst kompensiert Weiss den Druck. (6...d6
7.
(5.Sc3 das "MacDonnel-Gambit" gxf3
6.Dxf3 d5
7.Sxd5 Sc6
8.
5...gxf3 6.Dxf3
Df6 7.e5!
Dxe5 8.Lxf7+
Kxf7 9.d4
Dxd4+ 10.Le3 so
geht es Df6 11.Lxf4 mit
Angriff der die geopferten Figuren wert sein kann.]
5.
[5.h4 das "Philidor-Gambit" versucht die
Sprengung der schwarzen Bauernkette. h6 gilt
als staerkste Widerlegung 6.d4 d6
7.hxg5 hxg5
8.Txh8 Lxh8
9.Dd3 Sh6
10.g3?! g4
11.Lxf4 gxf3
12.Lxh6 f2+!
13.Kd2
(13.Kxf2 Df6+!
14.Lf4 Dxd4+)
13...Df6]
5...h6 6.d4 das
"Hanstein-Gambit" Se7 moechte
d5 vorbereiten.
[6...d6 7.c3
Sc6 8.g3 ist
die aeltere Spielart z.B. Lh3 9.gxf4
Lxf1 10.Dxf1
gxf4 11.Lxf4
Df6 12.Lg3
7.g3 d5
8.exd5 fxg3
9.Se5 gxh2+
10.Kh1