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Koenigsindische Verteidigung, E61. - Abspiele ohne 4. g3
1.d4 Sf6 2.c4
g6 3.Sc3 Lg7
4.e4 d6 5.Sf3 gilt
als Hauptvariante
[5.Le2
(6...c5 7.d5 h6
8.Le3 (8.Lf4 e6!?
9.dxe6 Lxe6 10.Lxd6 (10.Dxd6
Da5 11.
7.Le3 jetzt kann h6 schwach werden
(7.Lh4 ist schwaecher, da der Laeufer im
Zentrum gebraucht wird. c5 8.d5
Da5 (8...e6))
7...c5 8.dxc5
Da5 9.Dd2 dxc5
10.Lxh6 Lxh6 11.Dxh6
Sxe4 12.Tc1 Sc6 und
beide Koenige stehen nicht sicher.]
[5.f4 der Vierbauernangriff. Das weisse
Zentrum wirkt beeindruckend, doch im Hinterland entstehen Felderschwaechen.
(7.dxc5 Da5! jetzt
ist e4 schwach 8.Ld3 Dxc5
9.De2 Sc6
10.Le3 Da5 (10...Dh5))
(7.d5 e6 (7...b5
8.cxb5 (8.e5 nach
Szabo z.B. dxe5 9.Sxb5
e4 10.Se5
e6 ~) 8...a6 erinnert
an das "*Wolga-Gambit") 8.Le2 (8.dxe6!? nach
Gunderam Lxe6 (8...fxe6 behindert
den Lc8) 9.Ld3 Lg4! mit
gleichen Chancen.) 8...exd5 9.cxd5 siehe
"*Benoni-Verteidigung" (9.exd5 Lf5
10.
7...cxd4 8.Sxd4
Sc6 Auch wenn Weiss jetzt Raumvorteil
hat, ist zu erkennen, dass die schwarzen Figuren harmonisch auf das Zentrum einwirken. z.B. 9.Le3
Lg4! ~ 10.Lxg4
(10.Sxc6 Lxe2
11.Sxd8 (11.Sxe7+?
Dxe7 12.Dxe2
Sxe4 13.Sxe4
Dxe4 14.
10...Sxg4 11.Dxg4
(11.Sxc6 Sxe3
12.Sxd8 Sxd1
13.Txd1 Lxc3+
14.bxc3 Tfxd8)
11...Sxd4]
[5.f3 das "Saemisch-System". In juengerer
Zeit ist dieser Aufbau sehr beliebt. Der Plan die Zentrumsbauern e4 und d4 mit f3 und Ld3 bzw, mit Le3
und Sge2 zu festigen, gilt als nachhaltig.
(6...b6 7.Ld3!
a6!? der Turm braucht ein Ausweichfeld (7...c5?
8.e5 nebst Le4 wird den Turm gewinnen.) 8.Sge2
c5 9.e5 z.B. (9.
(6...Sc6 7.Sge2
a6 plant b5 z.B. 8.Dd2
Tb8 (8...Te8
9.Lh6 Lh8 kann
den Abtausch der Laeufer vermeiden) 9.h4 b5
10.Lh6 bxc4! z.B. 11.h5!?
Sb4 12.Sg3
Lxh6 13.Dxh6
Sc2+ 14.Kd1
Sxa1 15.hxg6
fxg6 16.Sd5
Tf7? (16...Sh5 sieht
nicht gut aus, ist aber besser. 17.Sxh5 Tf7
18.Lxc4 gxh5
19.Sxc7 e6
20.Sxe6 Df6
21.Dxf6 Txf6
22.Sc7+ Kh8
23.Kc1 Tg6 und
Schwarz spielt mit.) 17.Sxf6+ exf6
18.Lxc4 De8
19.Dxh7+ ~+-)
7.Sge2 b6
8.Dd2 Sc6
9.d5 Se7 10.g4!
Sd7 11.Tg1 jetzt
kann Schwarz sich nicht mehr mit f7 befreien. a5
12.
(18...gxf5? 19.gxf5+
Kh8 20.Dh6!!)
(18...Lxf5 haette etwas laenger Widerstand geleistet.)
19.gxf5 a3
20.f6+ Kh8
(20...Kxf6 21.Dg5+
Kg7 22.h6+
Kg8 23.Df6 nebst
matt.)
21.Dh6 Tg8
22.hxg6 fxg6
23.Dxh7+!! hier gab Schwarz auf, da das
Matt nicht zu verhindern ist. Kxh7 24.Th1+
Lh3 25.Txh3# Vera
Menchik - Sir George Alan Thomas, London 1932]
5...
[6.h3 nebst g4 ist alternativ gespielt
worden, um einen Koenigsangriff einzuleiten.]
6...e5 7.
[7.dxe5 dxe5
8.Dxd8 Txd8
9.Lg5 Te8
10.
7...Sc6
[7...Sbd7]
8.d5 Se7
9.Se1 Dieser Springer soll nach d3. Schwarz
wird ueber kurz oder lang auf der f-Linie vorstossen. Der Zug f3 wird jetzt moeglich.
[9.Sd2]
[9.Ld2]
[9.b4 nebst dem Plan c5 durchzudruecken.]
9...Sd7
[9...Se8 10.Le3
c5 11.Tb1 und
Weiss sucht Spiel auf der b-Linie.]
10.Sd3 f5
11.Ld2
[11.exf5 gxf5
12.f4 ~]
11...Sf6 12.f3
f4 13.c5 g5
14.h3 h5 ~