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Nimzo-Indische-Verteidigung, D37.
1.d4 Sf6 2.c4
e6 3.Sc3 Lb4 Nimzowitsch
und Aljechin fuehrten diesen Aufbau in die Turnierpraxis ein. Durch die Fesselung des Sc3 wird indirekt
der Vorstoss e2-e4 verhindert. Schwarz muss aber die Bereitschaft haben das Laeuferpaar aufzugeben. Auch
spielt er gegebenenfalls nach bxLc3 gegen ein starkes Zentrum. 4.Dc2 Euwes
Empfehlung, um den Doppelbauern zu vermeiden und den e4-Vorstoss zu unterstuetzen.
[4.a3 das "Saemisch-System" der N. Lxc3+
5.bxc3 c5
(5...b6 6.f3 La6
7.e4 Sc6 plant
Sa5 8.e5 Sg8
9.Sh3 Sa5 10.Da4
Se7 11.Ld3 h6
12.f4
(5...d6 will die Aufloesung des Doppelbauer
verhindern und auf dessen Schwaeche spielen. 6.f3
6.f3
(6.e3 b6 7.Ld3
Lb7 ist solider.)
6...d5 sonst kommt stark e4 7.cxd5
Sxd5 8.dxc5 das
Laeuferpaar verlangt nach offenen Linien. f5
(8...Da5 9.e4 Sxc3?
10.Dd2!)
9.e4! fxe4
10.Dc2!
(10...exf3 11.Sxf3 nebst
Ld3 und Weiss erhaelt staerkeren Angriff.)
11.fxe4 ~]
[4.e3 das Rubinstein-System der N., in der
Weiss unbeirrt mit der Festigung des Zentrums seine Entwicklung fortsetzt.
(4...b6 ist spielbar, um mit Figurenspiel
das Zentrum zu kontrollieren.)
(4...c5 greift sofort das Zentrum an. 5.Ld3
Sc6 6.Sf3 Lxc3+
7.bxc3 d6 8.e4
e5 9.d5 Se7
10.Sh4 h6 11.f4
Sg6 12.Sxg6 fxg6
13.
5.Ld3 d5
(5...c5 6.Sf3
d5)
6.Sf3 c5
7.
(7...dxc4 8.Lxc4
Sc6 9.Ld3 (9.a3
La5 10.Dd3 nebst
Druck auf der d-Linie nach Td1) 9...cxd4 10.exd4
Le7 ~)
8.a3 Lxc3
(8...La5 9.dxc5!?
Lxc3 10.bxc3
Da5 ~)
9.bxc3 dxc4
10.Lxc4 cxd4
11.exd4 b6 ~]
[4.Db3 die "Spielmann-Variante" der N.
vermeidet den Doppelbauer wie Dc2. Hier wird der Lb4 aber auch gleichzeitig befragt. Der Nachteil ist,
dass die Dame Zentrumskontrolle verliert. c5
(4...Sc6)
(4...De7)
5.dxc5 Sc6
(5...Sa6)
(5...Lxc5)
6.Sf3 Se4
7.Ld2 Sxd2 das
"Karlsbader-System", in dem Weiss Druck auf die d-Linie erhaelt. Schwarz hat dafuer das Laeuferpaar.
(7...Sxc5 das "San-Remo-System" nach Euwe. 8.Dc2
8.Sxd2 Lxc5
9.e3 b6 10.
[4.Lg5 die "Spasski-Variante" der N.
auch "Leningrader-System" genannt, wurde frueher auch von Tarrasch empfohlen. h6
5.Lh4 c5 6.d5
(6.e3 ist nicht druckvoll genug. Da5
7.Db3 Se4)
6...Lxc3+
(6...d6 7.e3
exd5 8.cxd5
Sbd7 9.Ld3!? bietet
nach der Befreiung der Dd8 den Bauern an. Da5 10.Sge2
Sxd5 11.
(6...b5 So spielte Tal gegen Spasskis
Spezialitaet. Im Gambitsinne wird das zentrum zerstoert, um aktives Spiel zu erlangen. 7.dxe6
fxe6 8.cxb5
d5 9.e3
7.bxc3 d6
8.e3 e5 ~]
4...c5 der meistgespielte Zug
[4...Sc6 die "Zuericher Variante" - d6
nebst e5 soll vorbereitet werden. 5.Sf3 d6
6.Ld2
(6.g3 De7 7.Lg2
e5)
6...De7 7.a3
Lxc3 8.Lxc3
a5 9.Td1 e5 ~]
[4...d5 ist solide 5.a3
(5.cxd5 exd5
6.Lg5 Dd6)
5...Lxc3+ 6.Dxc3 z.B. Sc6
7.e3
(7.Sf3 Se4
8.Dc2)
7...e5!? 8.dxe5
Se4 9.Db3
d4!? ~]
5.dxc5 ist richtig, da die Dame die
d-Linie bereits verlassen hat.
[5.e3 d5 und
Schwarz steht bereits gut.]
5...
[6...Sa6 ist gut spielbar.]
7.Sf3
[7.Ld6 Te8
8.a3 Da5 ~]
7...Lxc5 8.e3
d5 9.Td1 Da5
10.a3 Le7 ~